Was, wenn Reparieren so einfach wäre wie der tägliche Weg zum Supermarkt?

 

Kaputte Dinge gehören zum Alltag. Reparieren leider nicht – noch nicht. Wir ändern das!

 

Wenn jeder Kiez einen Kreisler – ein nachbarschaftliches Kreislaufzentrum – hat, wird Reparieren normal: nah, leistbar, selbstverständlich. Und unsere Wegwerfgesellschaft gehört der Vergangenheit an. Dafür brauchen wir jetzt dich!

Mach mit

Was ist der Kreisler?

Der Kreisler ist ein nachbarschaftlicher Ort für zirkuläre Grundversorgung. Ein Raum, in dem Menschen zusammenkommen,Dinge und Wissen teilen oder weitergeben, reparieren (lassen) und sich gegenseitig unterstützen – für weniger Verschwendung und mehr Gemeinschaft im Kiez.

 

Heißt: Wir machen Reparieren, Leihen und Teilen so einfach wie neu kaufen – zugänglich und leistbar für alle. Unser erster Standort in der Neuköllner Gropiusstadt ist vier Tage die Woche geöffnet, zentral gelegen und nach einem Jahr ein voller Erfolg. 

 

Immer ein Kreisler in Pantoffeldistanz 

Unser Ziel: Mehr Kreisler als McDonald’s-Filialen – davon gibt es aktuell knapp 40 in ganz Berlin. Warum? Damit (fast) alle Berliner:innen die Möglichkeit haben, ihre Gegenstände möglichst lange zu nutzen – in Fußnähe und für jeden Geldbeutel.

 

Diese Standorte können jedes Jahr Zehntausende Reparaturen ermöglichen, Ausgaben für Neukäufe vermeiden, die Straßen sauberer halten und Emissionen einsparen. Gleichzeitig stärkt ein Kreisler den sozialen Zusammenhalt: Menschen kommen zusammen, helfen sich gegenseitig und lernen voneinander. 

 

Das willst du auch?

 

Ob Berlin oder anderswo: Du willst einen Kreisler in deiner Nachbarschaft starten? Schreib uns über das Formular und wir melden uns. Wir wachsen mit und dank dir!

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6 gute Gründe für einen Kreisler in jedem Kiez

Reparieren leistbar machen

Der Kreisler passt zu jedem Geldbeutel. Auch dem öffentlichen: Statt Einmal-Subventionen durch den Reparaturbonus wirkt dasselbe Geld langfristig und nachhaltig in permanenter Infrastruktur.

Sozialen Zusammenhalt stärken

Der Kreisler bringt die Menschen zusammen, bekämpft Einsamkeit und wird zum Begegnungsort für die Nachbarschaft.

Reparatur-Skills weitergeben

Seit Jahrzehnten gehen diese wichtigen Kompetenzen verloren. Seit Jahrzehnten gehen diese wichtigen Kompetenzen verloren. Der Kreisler bietet einen Raum, dieses Wissen wertzuschätzen, weiterzugeben und Kreislaufwirtschaft praktisch in den Alltag zu integrieren.

Resilienz hyperlokal aufbauen

Die Versorgung durch den Kreisler im Kiez sorgt für vernetzte Nachbarschaften, Sicherheit und Unabhängigkeit in Krisenzeiten.

 

Stadtsauberkeit verbessern

Was im Kreisler repariert wird, wird länger genutzt, spart Ressourcen und landet nicht als Sperrmüll oder Elektroschrott auf der Straße. Wir bringen die Kreislaufwirtschaft in die Breite.

Gemeinschaftsgetragen wirtschaften

Mithilfe von monatlichen Mitgliedsbeiträgen und Spenden kann sich ein Kreisler-Standort nach 1–2 Jahren zu 100 % selbst tragen. So schaffen wir eine (förder-)unabhängige, bleibende und resiliente Infrastruktur.

Unser Netzwerk

Das alles schaffen wir nur gemeinsam – folgende Organisationen unterstützen uns dabei.

 

Werde Partner

Unsere Forderungen

Damit unsere Vision Wirklichkeit werden kann, braucht es unterstützende Rahmenbedingungen, die bestehende Barrieren abbauen und langfristige Wirkung ermöglichen.

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Kostenlose Räume für zirkuläre Zentren bereitstellen

Städtische Wohnungsgesellschaften und andere Akteure stellen leerstehende Erdgeschossflächen und Gewerberäume mietfrei oder zu symbolischen Kosten für gemeinwohlorientierte, zirkuläre Zentren bereit. So wird Reparatur als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge sichtbar, nahbar und dauerhaft im Alltag verankert.

Investieren und finanzielle Anreize setzen

Öffentliche Mittel wirken am stärksten als langfristige Investitionen in Infrastruktur, ergänzt durch finanzielle Anreize wie den ReparaturBONUS. Eine einmalige Anschubfinanzierung ermöglicht den Aufbau eines Kreisler-Standorts, der sich anschließend gemeinschaftsgetragen selbst trägt und über viele Jahre ökologische, soziale und wirtschaftliche Wirkung entfaltet.

Ehrenamt wertschätzen und verstetigen

Die Berliner Repair Cafés leisten bereits heute Enormes – profitieren bisher aber nicht vom ReparaturBONUS. Durch eine geplante, dezentrale Skalierung auf Basis des erprobten Kreisler-Modells können diese Initiativen langfristig gestärkt werden: mit stabilen Rahmenbedingungen, verlässlicher Finanzierung und der Perspektive auf bezahlte Arbeitsplätze.

Reparaturkompetenz systematisch aufbauen

Um den wachsenden Reparaturbedarf zu decken, braucht es ein neues Berufsbild des "Reparateurs" und ein niedrigschwelliges Qualifizierungs- und Anerkennungsmodell für die Reparaturpraxis. Der Fokus liegt dabei auf Weitergabe von Wissen, Praxislernen und lokaler Beschäftigung und dem Abbau von rechtlichen Hürden.

Reparieren für alle – und mit dir!

Spenden

Jeder Euro fließt in unser Vorhaben, in den nächsten Jahren 50 Kreisler-Standorte in ganz Berlin aufzubauen. Nicht für große Gewinne, sondern fürs Gemeinwohl. Und gemeinsam können wir das schaffen!

 

Jetzt spenden

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Erzähl deinen Freunden, Bekannten und Nachbar:innen von uns – vielleicht entsteht der nächste Kreisler ja bei euch im Kiez? Davon haben alle was davon!

 

Komm vorbei

Mitmachen

Ob reparieren, organisieren oder kommunizieren, wir freuen uns  immer über helfende Hände. Am besten in Berlin, aber auch aus der Ferne kannst du uns unterstützen – zum Beispiel bei der Vereinsarbeit. 

 

Schreib uns

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